woche.at  – Deutschfeistritz im Justizvisier

Roman Riva  und sein Rechtsanwalt Christian Horwath mit dem „Corpus Delicti“. Die Marktgemeinde Deutschfeistritz schuldet dem Unternehmer dafür 48.000 Euro.

Wer arbeitet, will Bares sehen. Eine einfache Grundregel, die jeder zu befolgen hat – auch die öffentliche Hand. Umso mehr ärgert es Roman Riva, dass er seit Monaten auf sein Geld warten muss. Der Gleisdorfer Unternehmer hat für die Marktgemeinde Deutschfeistritz ein Infoterminal geliefert und montiert. Kostenpunkt: 48.000 Euro. Laut schriftlicher Abmachung mit Bürgermeister Hubert Platzer sollte diese Summe in zwei Raten bis Ende 2010 abbezahlt werden. Doch Riva hat bis dato keinen Cent gesehen …

Darum hat er sich nun auch einen Rechtsanwalt genommen, der rechtliche Schritte eingeleitet hat. „Wir haben einen Antrag auf Insolvenzeröffnung gestellt, um gerichtlich nachzuprüfen, ob die Marktgemeinde überhaupt noch über finanzielle Mittel verfügt“, so Rivas Anwalt Christian Horwath. Denn die Situation ist verworren: Gegenüber Riva soll der Bürgermeister behauptet haben, er bekomme keinen Gemeinderatsbeschluss für die (bereits getätigte) Anschaffung.

Gerne hätten wir auch ihn dazu befragt, doch auf Nachfrage der WOCHE heißt es, Platzer habe sein Amt vergangenen Donnerstag zurückgelegt, Gründe dafür oder Erklärungen zum Zahlungsrückstand kann bzw. will man in der Marktgemeinde nicht nennen …

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2018-02-14T16:24:26+00:00