kleinezeitung.at – Lienzern stinkt es: Ruf nach Staatsanwaltschaft

Anwalt hat im Namen der Anrainer des Mischfutterwerkes eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft eingebracht. Anklagepunkte: Verdacht auf fahrlässige Körperverletzung und vorsätzliche Umweltbeeinträchtigung.

Den Anrainern des Mischfutterwerkes Lienz der Raiffeisengenossenschaft Osttirol (RGO) reicht es schon lange. Beschwerden über Geruchsbelästigungen gibt es in der Stadtgemeinde, bei den Behörden, beim Konsumentenmagazin “Konkret”, bei den Betreibern und bei Osttirols ranghöchsten Politikern schon zur Genüge. Mitte dieser Woche gab es einen “Krisengipfel” mit Bezirkshauptfrau-Stellvertreter und Gewerbereferent Karl Lamp, RGO-Geschäftsführer Thomas Diemling, Gutachtern, betroffenen Bürgern und Anwalt Christian Horwath. Dem Betreiber wurde auferlegt, in den nächsten sechs Monaten ein Sanierungskonzept der Anlage, in der ein biologisches Düngemittel produziert wird, vorzulegen. Dieses Ergebnis beruhigte die Anrainer nicht. Ihren Sorgen, Ängsten und Bedenken sei kaum Gehör geschenkt worden, daher reichte die Familie Grissmann über Horwath eine Sachverhaltsdarstellung an die Staatsanwaltschaft Innsbruck ein.

2018-02-16T09:26:11+00:00